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Liste der Einsätze des CSMC

Liste der Schiffe auf denen CS Marines dienten

Einsätze des CSMC 1861 – 1865

Alle Bilder wurden mit der Quelle verlinkt, Erschaffer sofern bekannt genannt, copyrights bei den Künstlern oder historisch bedingt frei

1861


Juni 1861 Ship Island expedition:
 

Im Juni 1861 waren die CSS Mc Rae und ihre Marine Guard an der erfolgreichen Aktion auf Ship Island im Golf von Mexico, (ca. 12 Meilen südlich von Beloxi, Mississippi) beteiligt.

  
Photo #: NH 48178, CSS McRae (1861-1862)                                                                                                   Map of Ship Island, 1874 Source Popular Science Monthly Volume 6
Photograph of a 19th Century watercolor.
U.S. Naval Historical Center Photograph.

Diese Insel war die Seite eines Föderations Fort´s mit dessen Bau 1859 begonnen wurde. Wenig war davon, bekannt als Fort Massachusetts, zum Beginn des Krieges fertig gestellt.

Maj.Gen. David E. Twiggs entwarf im Mai 1861 den Plan dieses Fort für die Konföderation zu erobern und zu verstärken.

Während der Abwesenheit von Lt Thomas B. Huger, CSN, wurde Lt. Alexander F. Warley (der derzeit Kommandierende der CSS Mc Rae) von Capt. Edwar Higgins, einem Mitglied von Twiggs Stab, gefragt ob er sich nicht an einer Operation gegen Schlepper/Kaperschiffe der Union, von denen man glaubte sie würden im Mississippi Sound auf Beutezug sein, beteiligen wolle. Verstärkt durch eine 35 Mann starke CS Marine Einheit unter Capt. Thom, verließ diese Truppe auf den Dampfern Oregon und Swain am 5 Juli unter dem Oberkommando von Capt. Higgins New Orleans.

Nachdem sie keine Schlepper/Kaperschiffe finden konnten, beschloss Higgins Ship Island zu erobern. Als sie am 6. Juli dessen Strände erreichte, ließ Higgins 140 Mann, eine 8 inch Kanone, eine 32 Pfünder und 2 kleine Howitzer Kanonen unter Lt. Warley an Land setzen. Gemäß dessen Anweisungen schafften die Seeleute und Marines diese durch den Sand zu einer Stelle an der sie Plattformen und Brustwehren aus Sandsäcken bauten. „..und dies in einer so schnellen Art und Weise, welche jeden Offizier der Expedition zufrieden stellen musste.“

3 Tage später näherte sich der Dampfer USS Massachusetts der Insel und hatte ein Feuergefecht mit den Könföderierten, zog sich aber zurück, nachdem er von „3 oder 4 beschädigenden Schüssen“ der Küsten Batterie getroffen wurde. Diese war teilweise mit CS Marines bemannt.

Ein Reporter der Daily Delta aus New Orleans berichtete:“ Die Männer arbeiteten wie Biber und kämpften mit einer wilden Freude. 4 der feindlichen Kugeln schlugen nacheinander in der Nähe unserer Batterie, in einem Bereich von 3m2 ein. Die Kugeln wurden von den Jungs aufgenommen, in ihre 32 Pfündern platziert und mit den Komplimenten unserer Jungs auf die Schufte zurückgeschossen.“
 

    

                                                 Ship Island, Mississippi, USA                                                                                           Fort Massachussets,Biloxi,MS, USA

18 September 1861: Port Royal

Capt. George Holmes kam am 18. September mit der Co. A der CS Marines in Savannah, Georgia an, um vermutlich Ship Guards für die sogenannte “Moskito Flotte” zu stellen.

Diese wurde von Flag Officer Josiah Tattnall kommandiert und bestand aus dem umgebauten Flussdampfer Savannah, dem umgebauten Schlepper Sampson dem Schraubendampfer Lady Davis und dem Transporter Resolute.

Mit der Ankunft der Unionsflotte an der Sperre(bar) von Port Royal, SC am 4. November fuhren diese 4 kleinen Dampfer aus dem Savannah Fluss und entlang der Küste. Als sie den Feind „44 Segel stark“ (= 44 Schiffe!) an der Öffnung des Eingangs nach Port Royal fanden, feuerten sie 40 Minuten lang Distanzschüsse auf diesen, bevor sie sich in den Hafen zurückzogen. Sie wiederholten diese Taktik mutig am nächsten Tag und zogen sich erneut in flache Gewässer zurück. Dabei hatte die CSS Savannah Schäden am Oberdeck davon getragen.

Zwei Tage später und in Folge stürmischen Wetters, setzte sich die Unionsflotte in Bewegung und erzwang eine Passage zwischen Fort Walker und , voran die USS Minnesota, das Flagschiff von Capt. Samuel F. Dupont, welches sie den Weg über anführte.

Als der Föderationsflotte, welche ihn zu finden suchte näher kam, gab Flag Officer Tattnall großzügigerweise dem Kommandanten der CSS Savannah, J.N. Maffit den Befehl nach Hapmton Hill zu dampfen/eilen, wo sie aus ihren 32 Pfündern das Feuer auf die USS Minnesota eröffnete. Als dieses Schiff begann das Feuer zu erwiderte und sich die Raddampfer Fregatte USS Susquehanna sich daran machte sie zu verfolgen zog sich die Savannah zum Schutz in die flachen Gewässer von Skull Creek zurück.

Nachdem sie längsseits zu Seabrook´s Landing angelegt hatte, wurden die meisten Marines an Bord der Savannah, von Capt. Holmes an Land beordert und zur Unterstützung von Fort Walker in Marsch gesetzt. Ungefähr eine Stunde später brachte ein Kontingent von Seeleuten und Marines von der Sampson, kommandiert von Tattnall, Marine- Munition zum selben Posten.

Als sie ungefähr auf eine Viertelmeile in die Nähe des Forts gelang waren, ging Holmes alleine voran um zu sehen „wie die Dinge standen“.. Währenddessen hatte Tattnall erfahren, das Fort unter fürchterlichem Feuer lag und evakuiert werden musste. Annehmend, das Holmes gefangen genommen wurde, befahl er dem gesamten Marine Kontingent die Rückkehr zum Schiff. Als sie abzogen, mit CS Marine Lt. David Raney als Schlusslicht/Nachhut, stießen zahlreiche Überlebende der Fort Walker Garnison zu ihnen. Sie wurden von US Marines, von der ÙSS Wabash, unter dem Kommando von Capt. Issac T. Doughty, unter Feuer genommen. Dieser war als schützende Feldwache von Fort Walker ausgesandt worden.

Capt. Holmes fand einen eigenen Weg zurück nach Seabrook´s Landing und schloß sich schließlich wieder seinem Kommando anschloß, als es wieder sicher an Bord der Sampson war.

      
The Great Naval Expedition - The Landing of the U.S. troops at Fort Walker,               Aufmarsch der US Flotte zwischen den Forts                                                Fort Walker 
Port Royal Harbor, S.C., after its evacuation by the Rebel forces on the                           BATTLE OF PORT ROYAL Forts Walker & Beauregard MAPS Ivy Mountain 1861 Newspaper
afternoon of November 7. - From a sketch from our special artist taken on the spot.
Frank Leslie's Illustrated Newspaper, November 30, 1861, p. 24

  

Carte de Port Royal et des environs : avec un plan de la côte du sud, depuis Bull's Bay (Caroline du Sud), jusqu'à Brunswick (Géorgie), indiquant les moyens de communication entre Beaufort, Savanah [sic] Ft. Charleston / Colton, G. Woolworth 1827-1901. (George Woolworth), [New York] : Courrier des États-Unis, [1860]

September 1861: Warrington, Santa Rosa Island, Pensacola/Verlust der Judah

Während des Septembers 1861, hatten die CS Marines nur wenig Beteiligung an der Abwehr der Föderations Bootattacke auf das Kaperschiff Judah, welches im Navy Yard von Warrington festgemacht war. 

Am 13/14. September 03.30h unternahm die USN mit einem Kommando aus 100 Seeleuten und US Marines von der USS Colorado aus, einen Angriff auf den Pensacola Navy Yard, Florida, um den Schooner Judah und  eine der größten Kanonen der Konföderierten eine 10 inch Columbiad zu zerstören. Capt. Van Benthysen´s Co. B der CS Marines bemannte die 10 inch Columbiade auf dem steinernen Kai im Warrington Navy Yard. Zum Zeitpunkt des Angriffs stand dort aber lediglich eine Wache, die getöte wurde. Es gelang den US Marines das Zündloch zu verschließen und die Kanonen außer Funktion zu setzten. Desweiteren nahmen sie den Tampion als Trophäe mit. Die Aktion gegen die Judah war ebenfalls von Erfolg gekrönt und der Schooner konnte mit Hilfe von brennenden lappen in Brand gesetzt werden. Bei dem 15 minütigen Gefecht wurde der erbitterte Wiederstand der Konföderieten gebrochen und sie mussten sich in die Werft zurückziehen. Während dessen diente die Co. C, kommandiert von Capt. Thom, als Infanterie im Navy Yard, wurden aber abgezogen, als 2 Mann durch umherfliegende Ziegelsteinen in Folge eines die Mauern durchschlagenden Treffers verletzt wurden. Der weitere Vorstoß kam zu spät um den Kampf CS Marines gegen US Marines zu sehen. Vermutlich fand dieser aber zwischen den Wachen (CS Marines) und dem Boarding Kommando (US Marines) sehr wohl statt.


   

                           Original USMC battle report: Marine Corps Battle Report on Attack on Pensacola, Florida, 1861 (von Cowen auctions verkauft)


National Park Service, 2005


9. Oktober 1861, Santa Rosa island

Am 9. Oktober wurden sie für den könföderierten Angriff auf die Unions Truppen, welche Santa Rosa Island eingenommen hatten, in Reserve gehalten. Kamen aber nicht zum Einsatz. Gleichwohl unterstützten die CS Marine Lt.´s Calvin L. Sayer und Wilbure Johnson als Freiwillige Gen. Richard Anderson, welche die Operation befehligte. Lt. Sayer wurde verwundet und gefangen genommen während er “ furchtlos seinen Revolver gebrauchte“.

22./23. November 1861: Angriff der USN auf den Warrington Navy Yard, Pensacola Florida

Capt. Van Benthysen´s Co. B der CS Marines bemannte die (wiederhergestellt) 10 inch Columbiade auf dem steinernen Kai im Warrington Navy Yard während des Föderations Bombardements bei der Verteidigung von Pensacola am 22.-23. November. Während dessen diente die Co. C, kommandiert von Capt. Thom, als Infanterie im Navy Yard, wurden aber abgezogen, als 2 Mann durch umherfliegende Ziegelsteinen in Folge eines die Mauern durchschlagenden Treffers verletzt wurden.

Kurz nach der Föderations Attacke auf Pensacola, wurde Capt. Thom´s Kompanie nach Virginia beordert. Als sie im frühen Dezember 1861 in Petersburg eintrafen wurden sie von der lokalen Presse als “... famose Kompanie von Männern, 110 Mann zählend- alle aktiv ,jung und dienstfähigt…Ihr Kommander gibt ihnen den Charakter, als seine sie die am innständigst kämpfenden Männer im Süden zum Leidwesen der glücklosen Yankees die sich mit ihnen anlegen.“


                     
Columbiad guns of the Confederate water battery at Fort Barrancas.                                                                                 Fort Pickens
Edwards, J. D.(Jay Dearborn), Photographed in February 1861.Photographed in February 1861.

1862


8.-9. März 1862: Schlacht bei Hampton Roads

Gleich nach ihrer Ankunft in Richmond wurden verschiedene Abteilungen der Co.C auf die Kanonenboote Patrick Henry und Jamestown beordert, während sich die verbleibenden bei Flag Officer French Forrest im Gosport Navy Yard, nahe Norfolk, meldeten.

Kommandiert von Capt. Thom, gingen sie schließlich an Bord des Panzerschiffs CSS Virginia und nahmen an der Schlacht von Hampton Roads, (jene legendäre Schlacht gegen das US Panzerschiff USS Monitor , welche den Beginn der Ära der stahlgepanzerten Schlachtschiffe einläutetet, Anm. von S. Peters) am 8./9. März 1862, teil. Mit geringer Möglichkeit an Bord des Panzerschiffs als Scharfschützen zu agieren, bemannten diese Marines verschiedene der Kanonen, mit Capt. Thom der selber eines der Geschütze befehligte.

Videos:  CSS Virginia vs. USS Monitor I,                              CSS Virginia vs. USS Monitor II (Film)

Im Bericht von Capt. Franklin Buchanan, CSN, der ausführende Offizier der Virginia, gab dieser an:“ Das Marine Corps war durch Capt. Thom gut repräsentiert, welcher durch seine ruhige Miene Beweis davon ablegte, das selbst das heftigste Gefecht/Feuer nicht neu für ihn war.“

Während dessen, an Bord der Jamestown, bedienten die Marines unter Lt. James R.Y. Fendall eine der zwei großen Kanonen mit „Ruhe, Schnelligkeit & Präzision“.

In Folge des Erfolges in Hampton Roads, begann das CS Marine Corps eine neue Rekrutierungs Kampagne, indem sie in der Presse von Richmond im Mai 1862 annoncierte. Dazu benutzte sie folgenden etwas übertriebenen Text: „ An den letzten Marine Gefechten in Hampton Roads, waren ungefähr 100 Marines beteiligt, welche das Vergnügen hatten Zeuge des Abgangs und der Abfertigung von 300 oder 400 Yankees, bei ihrer Reise in „Davy Jones´ locker“/in´s nasse Grab zu sein.“ Diensttaugliche Rekruten erhalten eine Prämie von $50 und ihnen wird ein Dienst in Marine Stützpunkten und auf Panzerschiffen angeboten. Es wird jenen ein Preisgeld versprochen, welche am Entern oder Versenken feindlicher Schiffe beteiligt wren. Ebenso werden brauchbare Männer für den Dienst als NCO gesucht und ein paar „Jungs“ als Musikrekruten werden auch benötigt. Rekruten werden angewiesen sich bei Capt. George P. Turner im Erdgeschoss des Quatermaster Office in der Broad Street 115, in Richmond, zu melden.“

Gray Clad Iron

The men of the CSS Virginia
March 8-9, 1862


In the spring of 1861, the charred remains of the USS Merrimac rose from the murky waters of the Norfolk shipyard where Union forces had sunk the frigate to prevent her capture. Although burned to the waterline, the ship's hull and steam engines were intact. For the remainder of 1861 and the first two months of 1862, the Confederate States Navy converted her into an ironclad ram, a first of its kind warship that threatened the Union blockade of Hampton Roads.
On February 17, 1862, the ship was re-commissioned as the CSS Virginia. Inside her long black iron covered body were two seven-inch pivot-mounted Brooke rifles, one forward and one aft, and a battery of two six-inch rifles and six nine-inch smoothbores. In addition, her bow was fitted with an iron ram. The CSS Virginia was truly a ship to be admired and feared.
Depicted in Gray Clad Iron is the forward Brooke pivot-mounted rifle with the suspended pilot house hanging above the gun. Second in command, Lieutenant Catesby ap Roger Jones, watches as the men load and fire the Brooke rifle, during the battle Hampton Roads. Late in the battle, the commander, Franklin Buchanan, was wounded, so Lieutenant Jones took command. The CSS Virginia was manned by CS sailors, Marines and members of the 12th Virginia Infantry.
On March 8, the CSS Virginia entered Hampton Roads and sank two of the Union’s mightiest warships, the USS Cumberland and USS Congress. Only two men were killed onboard the Virginia. The most common injury occurred when men stood to close to the bulkheads when enemy shells bounced off her sides, causing concussions and left the men to bleeding from their nose and ears.
On March 9, 1862 the CSS Virginia fought one of the most famous sea battles in world history against the USS Monitor. The CSS Virginia changed naval warfare forever. The era of wooden naval vessels had come to an end. This Confederate Ironclad was the birth of the world’s modern Navy.

            

                                                  Im Inneren der CSS Virginia  ©Artist: Henry Kidd (CS Marines und CS Navy)                                                                                                                 

       

                                   CSS Virginia im Trockendock                                                            CSS Virginia versenkt die USS Cumberland, 8. März 1862

                                                                                                                                                                                 Library of Congress                       

 
  The CSS Virginia leaves the USS Congress burning                                                The USS Monitor and The CSS Virginia, MARCH 9, 1862
    before turning her attentions to the USS Monitor

Video zum Bau der CSS Virginia                Video/Stummfilm: The Iron Clad , von 1912

15. Mai: Drewry´s Bluff (Nähe Richmond)

Nach dem die Konföderierten von Peninsula (Halbinsel) zurückgedrängt wurden und nach der Evakuierung von Norfolk, während des frühen Mai 1862, wurden die Virginia, Patrick Henry und die Jamestown angewiesen sich den James River, in Richtung Richmond, zurückzuziehen. Da sie zuviel Tiefgang hatte, um die Untiefen passieren zu können, wurde die Virginia aufgegeben und bei Crany Island am 11. Mai 1862 verbrannt. Die kleineren Kanonenboote dampften bis nach Drewry´s Bluff, etwa 8 Meilen vor Richmond, wo die Jamestown versenkt wurde, um die Flusssperrung zu vervollständigen. (siehe Abbildung Drewry´s Bluff). Die Patrick Henry wurde ausersehen die Konföderierte Marine Akademie, bis zur Eroberung Richmonds am 03. April 1865, zu beherbergen.

Die Kanonen der Schiffe wurden der Verteidigung der Bluff´s (Steilufer) hinzugefügt und die Offizieren und Besatzungen gingen an Land und bemannten diese. Währenddessen erreichte die Besatzung der Virginia Richmond am 12. Mai 1862 mit dem Zug und wurde schnellstens flussabwärts nach Drewry´s Bluff gesendet um die konföderierten Kräfte dort zu verstärken. Sie befanden sich fast sofort im Einsatz, als Unions Kommandant John Rodgers´ Einheit von Kanonenbooten am 15. Mai dort ankam.

In Vorbereitung auf einen Angriff, wurde ein 2 Kompanien Bataillon aus Marines unter dem Oberkommando von Capt. J.D. Simms, einem früheren US Marine Offizier, in den Schützenlöchern im dichten Unterwuchs entlang der Steilwand/Bluff´s platziert um als Scharfschützen zu fungieren.

Auf Befehl von Simms eröffneten die Marines bei Ankunft der Kanonenboote ein „scharfes auf diese, töteten 3 Mitglieder der Crew der Galena sofort und ohne Zweifel noch mehr. Das Feuer des Feindes wurde regelmäßig von dem Feuer unserer Truppen unterbochen.“

Ein Augenzeuge dieser Angelegenheit berichtete dem Richmond Dispatch “ Als sich die Flotte zurückzog jagten dunsere Scharfschützen, welche die Ufer über 2 – 3 Meilen entlang des Flusses säumten, ihre tödlichen Geschosse in jede Kanonenpforte und jedes Steuerhaus.“ Bestehend aus den Kompanien von den Capts. Van Benthuysen und J. Meiere,, plus die Ship Guards der Virgina, Patrick Henry und Jamestown, erlitten die Marines, welche in die Abwehr an Drewrys´Bluff beteiligt waren, keine Verluste.

Während des Sommers 1862, wurden die Kompanien B und C, der CS Marines, zu einem Feldbattaillon zusammengestellt. Verstärkt wurden sie von der Kompanie A unter Capt. G. Holmes, welche aus Savannah, Georgia, verlegt wurde. Da das Navy Departement und das Hauptquartier (HQ) der CS Marines beide zur selben zeit in Richmond (Virg. Eingerichtet waren, wurde die Region Richmond das Zentrum der CS Marine Corps Aktivitäten bis zum Ende des Krieges.

In Camp Beall bauten sich die Marines ihre eigenen, aus Holzbaracken bestehenden Gebäude, welche vermutlichim januar 1863 fertiggestellt wurden. Begleitet von ihren Familien und einigen Flüchtlingen aus Norfolk und Portsmouth, gab es in dieser Gemeinde vermutlich auch eine Poststation und ein Hotel.

Mit der Rekrutierung für das CS Marine Corps im Hafen von Mobile wurde im Sommer 1861 begonnen. Capt. Thom warb 46 Männer für die Kompanie C an, vom 24. Juli bis Mitte September, welche er in Folge nach Pensacola brachte. Nach der Kapitulation von New Orleans im April 1862, wurde Mobil das wichtigste Zentrum der Confederate Navy und des Marine Corps.

Kommandiert von Capt. J.E. Meiere, dienten die dort stationierten marines ab dem 08.Oktober 1862 als eine Art Ersatzeinheit, welche notwendige Verstärkungen oder Austausch für die anderen Kompanien stellte.. Sie stellten ebenso die Guard/Wachen für den Stützpunkt und die Schiffe der Mobile Squadron, welche aus der Gaines,Morgan, Baltic, Tennessee und Nashville bestand. Im November 1862 wurde die Mobile Einheit Kompanie C benannt; eine Abordnung von 24 Mann dieser Einheit wurde zu Beginn des Monats nach savannah verlegt, wo sie den Grundstein für die Kompanie E legten und die Ship Guard des Panzerschiffs CSS Atlanta stellten.

 http://www.youtube.com/watch?v=ICW0_qV5foI

http://www.youtube.com/watch?v=BFe3MdNMw-I

http://www.youtube.com/watch?v=kJZsntN9-I8&feature=related


150 years

http://www.youtube.com/watch?v=hAPOxhsWHgI&feature=youtu.be

http://www.youtube.com/watch?v=WPJgZjhNIwc&feature=relmfu


     

Photo image of line engraving of Battle of Drewry's Bluff,                                                      USS Gallena unter Feuer der Konföderierten Batterien

from Harper's weekly, 1862                                                                                                        © http://www.marinersmuseum.org/blogs/civilwar/?p=1162

(am oberen Rand erkennt man Richmond und in der Mitte des Flusses die Sperren.

Gut zu erkenne ist ebenfalls das Kreuzfeuer von beiden Flussufern auf die Unionsflotte.)




Die Schlacht aus Sicht der CS Batterien  © National Battlefield Park Virginia

 
Die Flusssperre 1865 (tw geräumt) Drewry's Bluff 1865, fotografiert von Levy&Cohen. Aus der Sammlung der US-Library of Congress, negative #LC-B8184-10381.
Gut zu erkennen das markante Schauffelrad (s.o. Gemälde)

22./23. November: Wassaw Sound, Verlust der CSS Atlanta beim Versuch 2 Unions Monitors zu rammen.

In Dienst gestellt in Savannah am 22. November 1862 war das Panzerschiff CSS Atlanta aus dem in Schottland gebauten Blockadebrecher Fingal gebaut worden. Unter ihrem Kommandanten W.A. Webb beschränkten sich ihre Aktivitäten, für die ersten 6 Monate im aktiven Dienst, auf Patroulien Fahrten in den Gewässern um Savannah.

Am 14. Juni 1863 erfuhr Webb dass sich die die gepanzerten Föderations Panzerschiffe USS Weehawken und USS Nahant im Wassaw Sund aufhielten und entschloss sich diese anzugreifen. Der konföderierte Kommandant glaubte, mit einem Speertorpedo, befestigt am Bug des Sciffes und 4 Kanonen, könne er die feindlichen Schiffe aus dem Wasser blasen, wenn er nur nah genug an sie herankäme. Unglücklicherweise erhielt Konteradmiral S. Dupont (US), durch Deserteure, davon, dass die Atlanta dabei war „eine Jagd zur See“ zu machen und die Föderations Schiffe waren bereit für den Kampf. Nachdem sie die ganze nacht Kohlen gefasst hatte fuhr die Atlanta in Sichtweite der Kriegsschiffe und begann ihren Angriff. Kommandiert von lt. J.N. Thurston, ein Absolvent „Der Citadelle“ (Militärakademie) in Charlston, SC, bemannten die Marines Geschütze an Bord des Schiffes (unter ihnen W.S. Lewis, ein schwarzer Sklave im besitz von Thurston) 2 der an Backbord befindlichen 6,4 inch Brooke Kanonen als das Schiff in Kampfposition war. Alles ging gut, bis die Atlanta unglücklicherweise eine 374 Meile vor den feindlichen Schiffen auf Grund lief. Zum Glück für die Kriegsschiffe wurde sie anschließend von einem „beharkenden“ Schuss schwer beschädigt, welcher aus einer 15 inch Kanone der Weehawken abgefeuert wurde, als das Schiff das Heck der in Not geratenen Atlanta umrundete. Dies schlug einen teil der Eisenarmierung durch das Gebälk und riss ein 3 Fuß breites Loch in den gesamten Schutzschild. Nach dem bericht von Cdr. Webb verursachte dies, dass „alles Bewegliche in der Umgebung mit solcher Wucht über das Deck geschleudert wurde, dass die kompletten Bedienmannschaften der Backbord- Kanonen unter Lt. Thurston (Marine Corps) niedergeschlagen, verwundet oder außer Gefecht gesetzt wurden und ebenso die Hälfte der Crew von Lt. A. Barbots Bugkanone. 30 Mann wurden mehr oder weniger verletzt.

„ Nach 3 direkten Treffern strich die Atlanta ihre und ihre Besatzung, bestehend aus 21 Offizieren und 124 Mann, unter ihnen 28 Marines, ergaben sich."

Die gefangenen Mannschaften der Marines wurden nach Fort Monroe gebracht, wo sie zu beginn des Julis 1863 entlassen wurden. Warum auch immer, wurde Lt. Thurston nach Norden in das Fort Warren,Massachusetts, geschickt, wo er am 4. Juli 1863 in Empfang genommen wurde. Etwa 7 Wochen später gelang es ihm mit Lt.J. Alexander (CSN) zu fliehen, indem sie (parapet)……. Des Forts kletterten und sich für 2 Stunden im eiskalten wasser versteckten, bevor sie zu einem schwimmenden Ziel (target) schwammen. Schließlich, als es ihnen gelang, das gegenüberliegende Ufer zu erreiche, stahlen sie ein Boot und gaben sich als Fischer aus, bis sie erneut von einem Zoll Kutter auf Boon Island gefangen genommen wurden. Nachdem er nach Fort Warren zurückgebracht wurde, wurde Thurston am 18 Okt. 1864 entlassen und ausgetauscht.

http://www.youtube.com/watch?v=YnmHOTAryGM&feature=player_embedded

 

                                                                  CSS Atlanta                                                                                                                        CSS Atlanta surrenders

1863

11. Januar 1863 Die Versenkung der USS Hatteras

Am 11. Januar 1863 sichtetet die USS Hatteras ein Schiff, das sich selbst als Britisch zu erkennen gab. Es konnte aber als die CSS Alabama identifiziert werden. Als diese sich ertappt sah, eröffnete sie das Feuer auf die USS Hatteras, welche nach 43 minütigem gefecht brannte und wasser aufnahm. daraufhin ergab sich Commander Horner Blake der CSS Alabama und seine Crew wurde an Bord genommen. Erstaunlicherweise gab es nur 2 Mann Verlust die vermutlich mit der USS Hatteras sanken. Später wurde die Crew vermutlich in Jamaika ausgetauscht. An Bord der CSS Alabame befand sich auch eine CS Marine Guard, überwiegend aus Iren und Amerikanern bestehend. gemäß ihrer Ausbildung bedienten sie vermutlich ein Geschütz, oder dienten als Scharfschützen. Die USS Hatteras ist das einzige Unionsschiff, das in einem Gefecht versenkt wurde. (Anm S. Peters: Die Hatteras wurde gefunden und wird derzeit 3D vermessen. Artikel dazu)

 

 

                                1863 portrait by Liverpool School painter Samuel Walters                                                                CSS Alabama sinking the USS Hatteras

"The Fatal Chase"  © Tom Freemen (link to homepage)

Februar- März 1863: Verteidigung von Charlston

 Obwohl es eine zeitweise Anwesenheit von Marines im Hafen von Charlston, SC, in den ersten 18 Monaten des Krieges, gab, begann die erste wirkliche Aktivität erst während des Februars 1863. In Erwartung einer Föderations Marine Offensive sandte das CSN Department die Kompanien B und C des Marine Battaillons aus Drewreys Bluff nach Charlston um eine Schlüsselrolle beim Gegenschlag gegen die den Hafen bedrohenden Föderations Panzerschiffe zu führen. Im Schutze der Dunkelheit sollten speziell ausgebildetet Seeleute und Marines der Kompanie C die Schiffe entern und sabotieren: stählerne Stangen sollten in die Schraubenringe getrieben werden, damit diese sich nicht mehr drehen konnten, Segel und nasse Tücher sollten über Geschütztürme, Steuerhäuser und Bodenlucken geworfen werden um die Crew blind zu machen und gefangen zu setzen. Schwarzpulver sollte in die Schornsteine geworfen werden und Schwefelgranaten (Anm.d.Red = Rauchbombe,Reizgas) in jeden Ventilator, Eingang und Kanonenklappe.In Wirklichkeit hatte das Enterkommando nie die Chance seinen gefährlichen Plan auszuführen. Bis zum 12. April 1863 in Bereitschaft gehalten, mussten sie enttäuscht feststellen, dass sich die Föderationsflotte nach dem misslungenen Angriffsversuch auf Fort Sumter (Anm. d. Red.: unter Beteiligung des USMC), sechs Tage zuvor, zurückgezogen hatte. Die Marines wurden wahrscheinlich nach Drewreys´Bluff zurückgeschickt. Ihre Anwesenheit in Charlston in dieser Zeit blieb nicht ohne Zwischenfälle. Am 24. März berichtet der „Charlston Mercury", das Ltd. David Breadford den „Privat Welsh, einen Deserteur des Marine Corps" verhaftet hat- möglicherweise handelte es sich dabei um Pvt. John Walsh, welcher ohne Erlaubnis seit dem 28. Februar von der Co.A abwesend war. Nach Aussage des „Mercury" :"versuchte der Deserteur zu fliehen und rannte weg, so das der Ltd. 3 Schüsse aus seinem Navy Revolver abfeuerte… von denen 2 trafen, einer in die rechte Seite und der andere in sein Bein." Da seine Wunden nicht für ernsthaft befunden wurden, schloss man Walsh im Stadtgefängnis ein, wo er sich vollständig erholte.

Desertation wurde ein solches Problem unter den Marines, dass Lt. Henry Doak angewiesen wurde, diejeneigen ausfindig zu machen, welche noch dort verblieben waren, nachdem das Battaillon nach Virginia gegangen war. Doak setzte am 2. März eine Anzeige in die lokale Presse, welche allen Amnestie anbot, die sich freiwillig zu ihrem Kommando zurückmeldeten.

Lt. Doak kehrte zum Anfang August mit einer Abordnung für die Marine Guard an Bord des neuen Ironclad Kanonenbootes CSS Charlston welche am 13. Juli vom Stapel lief, nach Charlston zurück. In späteren Jahren berichtetet er, er habe an 3 Aktionen zur See und einer Landaktion in dieser zeit teilgenommen. Die erste Marineaktion scheint die Abwehr des Föderations Schiffsangriffs auf die Batterie Wagner zu sein. Die „CSS Charlston" lag am nördlichen Ende des Kanals, zwischen der Batterie und James Island und feuerte in einen Anzahl kleinerer Boote, welche 3 feindliche Regimenter den Kanal hinauf brachten. Die 2. Marineaktion war möglicherweise die Schiffsexpedition unter Lt. A.F. Warley, CSN, auf dem Ironclad „CSS Chicora", welche den Föderations Beobachtungsposten in den Sümpfen des Schooner Creek, zwischen James Island und Morris Island, in der Nacht des 4. April, einnahm und zerstörte. Warley kommandierte2 Boote, welche mit Marines und Seeleuten von der CSS Chicora und der CSS Palmetto State bemannt waren. Er wurde von weiteren Booten unterstützt, welche 30 Mann der St. Mathews Rifles, Co. F, 25.SC Freiwillige, unter Capt. Martin A. Sellers trugen. Die Infantery landete als (skrimischer), watetet knietief durch die Sümpfe und hatte bald Kontakt mit den Feinden, welche ihre Boote nahmen und flohen. Eine Föderations Barcke, welche 11 Mann des 100. New Yorker´s trug wurde von Warleys Marines und Seeleuten abgepasst und nach heftigem Gefecht gefangen genommen. Die 3. Beteiligung war die Nachtattacke auf Fort Sumter am 8.-9. September, während Doaks Marine Guard auf die CSS Chicora" gebracht wurde und in die Föderations Angriffs-/Landungsboote feuerte.

 
                                  CSS Charlston                                                                                                                       CSS Chicora


                                    CSS Palmetto State (Schwesterschiff der CSS Chicora)  

1864

2. Februar 1864: Enterung der USS Underwriter

Wie ihr Föderations Gegenstück das USMC, waren die könföderierten Marines dazu ausgebildet um als Spezialeinsatz feindliche Schiffe auszuschalten und aufzubringen. Im Februar 1864 nahmen Männer der Co.C unter Capt. Thomas Wilson an der Kaperung des Schaufelrad Kanonenbootes „USS Underwriter" im neuse River, in der Nähe von New Bern, NC, teil. Ungefähr um 02.30 am Morgen des 2. Februar glitt eine Truppe von 250 Seeleuten und 25 Marines, in 10 kleinen Booten auf die USS Underwriter zu, als sie vor Anker lag. Zu spät entdeckt, enterte die erste Welle von mit Cutlass und Revolvern bewaffneten Seeleuten unter Feuerschutz der Marines das Föderations Schiff. Die Beteiligung der Marines honorierend entsann sich ein konföderierter Matrose später: „ Als wir an das Schiff kamen erhoben sie sich und erhoben ihr Feuer, sicher zielend und ruhig unter dem heftigen Feuer der Yankees nachladend." Die Marines schlossen sich dann dem Enterkommando an, doch als sie an den Seiten und über die Reling kletterten wurde Pvt. William Bell „durch das Herz geschossen" und landete schwer auf dem Augenzeugen und rieß auf die Ruderbank hinunter. Die verbleibenden Marines „befolgten ihre Befehle prompt" und platzierten sich schnell mit aufgepflanzten Bajonetten in Formation auf dem Sturmdeck.. Ihren Platz verteidigend, schossen sie jeden verbleibenden Wiederstand nieder – selbst als ein großes Geschoss der Küstenbatterie in die obere Maschinenanlage der USS Underwriter einschlug und in der Nähe auf dem Deck explodierte.Vorbereitungen wurden getroffen die Underwriter flott zu machen oder sie mit tauen fort zu schleppen. Aber das Feuer breitetet sich schnell an deck aus und machte alle Bemühungen zu Nichte. Die verwundeten und Gefangenen wurden in die Boote gebracht und die Expedition zog sich im Schutze der Dunkelheit flussaufwärts zurück. Die kompletten Verluste der Konföderierten betrugen 5 Tote und 11 verletzte, darunter 5 Marines. Über die Leistung der Marines berichtetet der Oberkommandierende der Operation, Cdr. John Taylor Wood, CSN, Col. Beall: "Als Bestandteil sind sie für jede Organisation eine Bereicherung und ich würde mich glücklich schätzen jederzeit wieder mit ihnen an einer Operation beteiligt zu sein"

     
Confederate boat attack and capture of the U.S.S. Underwriter, New Bern, North Carolina, February 2, 1864, artist's impression
Capture of the USS Underwriter


Quelle: Confederate Commando and Fleet Surgeon, Dr. Daniel Burr Conrad, von John Worth Lynn (siehe Literaturliste)

Bericht Über die Kaperung
                                         

 6.-7. Mai 1864 Angriff auf die US Blockade Flotte

Die ersten Marines, die sich im Hafen von Wilmington, NC, zu Ende Januar 1864 verpflichteten wurden nach Drewreys´Bluff geschickt. Überwiegend waren sie für die Bildung der Ship guards der Panzerschiffe CSS North Carolina und CSS Raleigh vorgesehen, welche beide kurz vor ihrer Fertigstellung standen. Sie standen unter dem Oberkommando von Ltd. J. Campbell Murdoch. Jene Marines welche an Bord der CSS North Carolina waren nahmen an keinem Einsatz teil, da das Schiff nicht mit Kupferplatten verkleidet war und dem Bohrwurm zum Opfer fiel. Es sank vermutlich am Anker im September 1864.

Die Abteilung auf der CSS Raleigh wurde von Ltd. Henry Doak kommandiert, welcher am 27. Februar aus Savannah versetzt wurde. Sie bemannten die Kanonen, als die CSS Raleigh den Cape Fear Fluss hinunterfihr und die New Inlet Sperre passierten um die Blockade der Föderationsflotte bei New Inlet am 6. und 7. Mai 1864 anzugreifen. In seinen Memoiren berichtet Ltd. Doak, dass während der Aktion ein 15 inch Geschoss direkt in oder über seinem Posten, zwischen 2 Kanonen, explodierte, er beschrieb das Gefühl „ als hätte Atlas unvorsichtigerweise den Planeten von seinen Schultern fallen lassen." Später, im Rauch und der Verwirrung, feuerte Doak versehentlich aus seiner Kanone ein geschoss auf Fort Fisher und wurde deswegen in Arrest unter Bord geschickt, von wo er jedoch sofort wieder zu Dienst gerufen wurde, nachdem sich Lt. J. Penbroke Jones , welcher die CSS Raleigh kommandierte, für Ihn eingesetzt hatte und erklärte, dass sein Marine Offizier nur einem falschen befehl gefolgt war.

Im Morgengrauen des nächsten Tages näherten die hölzernen Föderations Blockade Schiffe der CSS Raleigh, ein paar Schüsse aus ihren weitreichenden Kanonen, vertrieb diese jedoch wieder. Eine möglicherweise durch feindlichen Beschuss beschädigte Schraube veranlasste das Panzerschiff sich hinter die Sperre zurück zu ziehen, wo sie jedoch auf Grund lief der hintere Teil des Schiffes brach und sie ihren Marinedienst beendete.

Lt.Doak schrieb:" Wir hatten alles getan was wir konnten…und der Bug wurde in Richtung Küste gedreht – Fort Fisher gab uns einen herzlichen Salut als wir vorbei fuhren. Verschuldet durch fahrlässiges Loten oder einen sorglosen Steuermann, liefen wir beim überqueren der Sperre auf Grund - die „Raleigh" und Monate der Arbeit und Tausende von Dollar waren weg, für nichts."

     

                                            CSS Raleigh                                                                                                                     Wrack der CSS Raleigh


CSS North Carolina (Papiermodel)

19. Mai bis zum 4. Juli 1863 Schlacht um Vicksburg, Missisippi:

Beschreibung Schlacht

Video: Bombardierung Vicksburgs durch US Iron clads (aus der Serei: The Blue and the Grey)

Keine Beteiligung von CS Marines, aber das Video ist nett.

31. Mai 1864 Enterung der USS Water Witch

Ein Marine Kommando von unbekannter Größe der Co. E, stationiert in Savannah, nahm an der Enterung des Seitenrad Dampfers USS Water Witch, am 31.Mai 1864, teil.Als Teil eines in den gewässern vor Savannah operierenden Föderations Geschwaders, wurde die USS Water Witch von beiden Seiten geentert und ein 10 minütiger, blutiger Mann zu Mann Kampf begann bis die Crew überwältigt wurde. Unter denen die sich dabei besonders hervortaten war Marine Pvt. Thomas Veitch, welcher zuvor an Bord der CSS Atlanta, im Juni 1863,gefangen genommen wurde.


USS Waterwitch         Artist: Bucky Bowls

 USS Waterwitch Projekt (Port Columbus)

                   

Computersimulation der USS Water Witch

http://www.youtube.com/watch?v=aHVtQLLO_5c&feature=player_embedded

http://www.youtube.com/watch?v=XIJgIl-0RZw&feature=related
 

Computersimulation der Enterung (leider sehr kurz):

http://www.youtube.com/watch?v=me6FGVWyHCg&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=52ook0RmqwA&feature=related


10. Juli 1864: Verteidigung von Fort Johnson und der Simkins Batterie auf James Island

Während dessen, zurück in Charlston, führte der Bedarf an ausgebildeten Truppen zur Verteidigung der Stadt zur Navy General Order vom 29 Juni 1864, welche vorsah ein Marine Battaillon zu organisieren, welches auch die Marines aus dem Charlston Geschwader einbezog. Unter Lt. Albert S. Berry nahm die Kompanie welche zu dieser Einheit gehörte an der Abwehr der Föderations Bootattacke auf die Batterie Simkins und Fort Johnson, auf James Island, am10. Juli 1864, teil.

 

                                                            Fort Johnson                                                                                                                                  Simpkins Battery           

 
                                          James Island (1861)                                                                                                    Lage von Fort Johnson und der Simpkinns Battery      

August – November 1864: Verteidigung von Mobile

Die in Mobile stationierten Marines nahmen einen sehr aktiven Part bei den dortigen Kämpfen, während des August 1864, ein. Sowohl an Bord von 3 Dampfern des kleinen Mobile Geschwaders, als auch bei der ,vergeblichen, Verteidigung, von Fort Gaines. Lt. David. G. Raney, Jr. Kommandierte die 34 Mann starke Marine Guard an Bord des gepanzerten Rambootes CSS Tennessee, welches sich nach einem verzweifelten Kampf mit der feindlichen Flotte ergeben musste. Der Dampfer CSS Selma wurde benfalls aufgebracht, während die CSS Gaines unter den Kanonen von Fort Morgan auf Grund gesetzt wurde. Die Crew, unter ihnen eine 17 Mann starke Marine Guard, unter dem aus Dänemark stammenden Sgt. Charles Jenner – schaftte es ihren Weg zurück in die Stadt zu finden. Der Dampfer CSS Morgan, mit einer 15 Mann Marine Guard, war der einzige könföderierte Dampfer, dem es gelang aus der Schalcht zu entkommen.

Lt. Raney wurde wahrscheinlich im umbebauten Warenhaus von New Orleans eingesperrt. Er war unter einer Anzahl von Offizieren, denen am 13. Oktober eine Flucht gelang. Er meldete sich 13 Tage später wieder zum Dienst.

Ungefähr 40 Marines unter Capt. Julius Miere bildeten einen teil der Garnison in Fort Gaines auf Dauphin Island in der Mobile Bucht und waren in die Kämpfe gegen die Föderations Kräfte verwickelt, welche am 5. August unter dem Kommando von US Gen. Gordon Granger angriffen. Nachdem die feindliche Flotte in die Mobile Bucht eingedrungen war und die CSS Tennessee zwang sich zu ergeben, ging ein Dokument unter den das Fort verteidigenden Offizieren herum, welches die Kapitulation forderte. Capt. Miere stimmte diesem zu und unterschrieb, die Lt.´s Fendall und Rapier verweigerten dies. Trotz allem gefangen genommen, waren sie unter den Offizieren, denen am 13. Oktober die Flucht gelang. Der Erste kehrte am 6. November zurück zum Dienst, die anderen beiden folgten 4 Tage später.

 
                                 Surrender of the CSS Tennesee                                                                                             Point Blank, Artist:Tom Freeman
Line engraving after an artwork by J.O. Davidson,                                                The Battle of Mobile Bay, August 5, 1864. Admiral Farragut entered the Bay with the
USS Tecumseh
 
published in "Battles and Leaders of the Civil War", Volume 4, page 378           and his flagship USS Hartford. The Confederate ironclad, CSS Tennessee does considerable damage to                                                                                                                                        the USS Oneida. In the foreground, the dual turreted monitor USS Chickasaw blasts away at the Tennessee.
                                                                                                                             In  the left rear, the monitor USS Winnebago rushes to give aid.
.

 
                       CSS Selma, ein Schauffelrad- Panzerschiff                                                                                                        CSS Gaines
 
    CSS Morgan
           (Aus dem Bild "Battle of Mobile")

5. August 1864: Verteidigung von Fort Gaines auf Dauphin Island, Mobil Bay

Die in Mobile stationierten Marines spieleten eine sehr aktive Rolle in den Kämpfen während des August 1864. Einmal an Bord von 3 Schiffen der kleinen Mobile squadron (Flotte), zum Anderen bei der (nicht erfolgreichen) Verteidigung von Fort Gaines. Lt. D.G. Raney Jr kommandierte die 34 Mann starke Marine guard an Bord des Panzerschiffs CSS Tennessee, welches sich nach einem verzweifelten Gefecht mit der feindlichen Flotte ergeben musste. Der Dampfer CSS Selma wurde benefalls aufgebracht, während die CSS Gaines, welche unter den Kanonen von Fort Monroe vor Anker lag - an Bord eine 17 Mann starke Marine guard unter dem dänischstämmigen Sgt. Charles Jenner - ihren Weg zurück nach Mobile fand. Der Dampfer CSS Morgan - mit einer Marine guard von 15 Mann - war das einzige konföderierte Schiff welches nach der Schlacht entkommen konnte. Lt. Raney war möglicherweise im umbebauten Lagerhaus von New Orleans inhaftiert. Es gelang ihm aber mit einer Anzahl anderer Offiziere am 13. Oktober zu fliehen. Er meldete sich 18 Tage später wieder in Mobile zum Dienst.

Etwa 40 CS Marines unter Capt. J. Meire bildeten einen Teil der Garnison von Fort Gaines, auf Dauphin Island in der Mobile Bay, und waren in die Scharmützel am 5. August gegen die Unionstruppen, von Gen. G. Granger kommandiert, verwickelt. Als die feindliche Flotte in die Mobile Bay eingedrungen war und die CSS Tennessee zur Aufgabe gezwungen wurde, ging ein Dokument unter den das Fort verteidigenden Offizieren um, welches die Kapitulation beschließen sollte. Capt. Meire stimmte dem zu, während die Lt.´s Fendall und Rapier dies ablehnten. Nichts desto Trotz wurden sie bei der Einnahme des Forts gefangen genommen, waren jedoch ebenfalls unter den Offizieren, denen am 13. Oktober die Flucht gelang. Erstere meldete sich am 6. November wieder zum Dienst, die beiden anderen 4 Tage später.

   
  Fort Gaines, Alabama                                                             Defense of Mobile                                                                       Fort Morgan
             Photograph by Joe Scherschel, National Geographic

 
                                                                                                                                 Battle of Mobile Bay, by Louis Prang
                 

Dezember 1864: Die Belagerung  von Savannah

Shermans Marsch durch Georgia, im Dezember 1864, brachte die Unionstruppen in die Randbereiche von Savannah und alle verfügbaren konföderierten Truppen, darunter auch die CS Marines, wurden angefordert, um ihren Platz bei der Verteidigung von Savannah einzunehmen. Die Marines die Capt. J.R.F. Tattnall zur Verfügung standen, waren 50 Mann der Co.E, welche in den Gräben in der Näghe Kings Bridge, am kleinen Fluss Ogeechee, westlich der Stadt staioniert wurden. Sie leisteten hartnäckig für 12 Tage Wiederstand und zogen sich nach der Übergbe der Stadt, am 20. Dezember, mit den anderen konföderierten Truppen zurück. Lt. H.L. Graves war ebenfalls bei dieser Einheit. Erhatte seinen schwarzen Diener Lawrence Graves bei sich. Wie viele andere Sklaven während des Bürgerkrieges auch, luden sie im Gefecht die Waffe ihrer Herren und beteiligten sich gelegentlich selbst an den Gefechten. Am 20. Januar 1865 schrieb J.D. Graves, der Bruder des CS Marine Offiziers, nach Hause: "Lawrence war freudig erregt bei dem Gedanken daran vor der Evakuierung auf ein paar Yankees geschossen zu haben. er glaubt sogar einen getroffen zu haben." Gemeinsam mit der Marine guard des Panzerschiffs Savannah, welches am 21. Dezember von den Konföderierten verbrannt wurde, schlossen sich die Marines von Savannah dem allgemeinen Rückzug nach Norden in Richtung Hardeeville, SC an, von wo aus sie mit der Eisenbahn nach Charlson gelangten.


UNION TROOPS BURN A RAILROAD BRIDGE OVER THE OGEECHEE RIVER ON NOVEMBER 30. (FL)

24.-26. Dezember 1864: 1. Verteidigung von Fort Fisher

Die US Armee und Navy planten mehrere Angriffe auf Fort Fischer und den hafen von Wilmington, NC. Unternahmen aber keinen Versuch bis zum 24. Dezember 1864. Nach 2 Tagen intensiver (Artillerie) Gefechte, ohnen nennenswerte Ergebnisse, kamen die Unions Kommandeure zu dem Schluss, das Fort sei zu stark befestigt und zogen sich mit ihren Schiffen und Truppen zurück. Die Besatzung von Fort Fischer wurde während der kampfhandlungen durch einen Anzahl von CS Marines verstärkt. Eine Abteilung unter Lt. F.M. Roby bedinete zwei 7 inch Brooke Geschütze, bis dies barsten. Im Folgenden schlossen sie sich ,trotz der fortwährenden Verluste, anderen Geschützen zugeteilt, . Eine Kompanie Marines, unter dem Kommando von Capt. VanBenthuysen, erntete ebenso Lob durch Gen. W.H.L. Whiting, Kommandant von Fort Fisher, " für die willkommene und wirksame  Hilfe, die sie brachten"


                                       Karte von Fort Fisher                             

Wikipedia Artikel: http://en.wikipedia.org/wiki/First_Battle_of_Fort_Fisher

1865

12. Januar 1865: 2. (vergebliche) Verteidigung von Fort Fisher

Die Unionflotte kehrte am 12. Januar 1865 für einen zweiten Anlauf zur Einnahme von Fort Fisher zurück. Aus diesem Anlas wurde Lt. G.H. Arledge befoheln 50 CS Marines aus der Küstenbatterie Buchanan zur Spitze von Federal point zu bringen um an dem verzweifelten Widerstand gegen die aus 11.000 Unions Soldaten, Seemännern und US Marines bestehende Landungsstreitmacht teilzunehmen. (Eine der wenigen Schlachten, in denen sich CS Marines (99) und US Marines (2000 incl US Navy) gegenüberstanden, Anm S. Peters). Während des Angriffs am 15. januar kommandierte Lt. H. Doak eine Batterie von drei 9 inch Dahlgren Geschützen, bis diese demontiert und unbrauchbar gemacht wurden. Er wurde dann mit einer squad (Gruppe) von Marines zu einer Mörserbatterie am Ende des Hauptquartiers "bombensicher" befohlen, wo er bei einem direkten Unionstreffer verwundet wurde.. Doak berichtete später: " Als ich die Brustwehr hinaufkletterte, um die Wirkung des nächsten Schusses zu beobachten, verdunkelte ein 15 inch Geschoss der Flotte den Himmel - und begrub mich. Für einen Moment dachte ich ich wäre tot  - das Gesicht zerquetscht. Als ich mein blutüberströmtes Gesicht betastete , fand ich meine Nase noch intakt. ich stand auf und ging einen Schritt vorwärts - wobei ich auf das rechte Knie niedersank. ich hatte eine schwere Fleischwunde in der Wade meines Beins. Sand hatte mir das gesicht Zerfetzt und ich war so geblendet, das ich einige tage nur mit Mühe sehen konnte. Acht meiner Männer wurden verwundet, oder getötet." Auch andere CS Marine Offiziere wurden verwundet, darunter lt. D. Bradford durch einen Granatsplitter in seiner linken Hüfte, Capt. VanBenthuysen erlitt eine Kopfverletzung und Lt. T. StG. Pratt wurde in den linken Fuss geschossen. Von den 999 Manschaften der CS Marines, welche an dieser (nicht erfolgreichen) Verteidigung von Fort Fischer teilnahmen wurden 666 gefangen genommen, 10 wurden verletzt, 3 davon tödlich. An diesem 15. Januar 1865 fiel Fort Fisher. Verteidigt von 1900 Konföderierten, angegriffen von 9632 Unions Soldaten und einer Blockadeflotte von 60 Schiffen. Einen Monat später fiel auch der letzte freie Hafen der Konföderation (Wilmington) an die Union.

http://en.wikipedia.org/wiki/Second_Battle_of_Fort_Fisher

  

            US Sicht: Capture of Fort Fisher by Kurz and Allison, von 1890.                                                 CS Sicht: Capture of Fort Fisher/ J.O. Davidson ca. 1887

                         
                                                                  Die Angriffe auf Fort Fisher stellten die damals größte Landunsoperation der Zeit dar.


2. April - Mai1865 Appomatox Campaign (als Teil von Tuckers Naval Brigade)/ Battle of Saylors Creek

Capt. J.R. Tucker

Nach dem Zusammenbruch der Richmond - Petersburg Linie, schloß sich das Marine Feld Battailon aus Drewrey´s Bluff dem allgemeinen Rückzug in Richtung Appomatox am 2. April 1865 an. Als  Teil der, von Commodore J.R. Tucker kommandierten, Naval Brigade wurden sie als Nachhut von Lee´s Armee während des Rückzugs eingesetzt. Vier Tage später griff die Unionsarmee an und schnitt den hinteren Teil von Lee´s Armee ab, was zur Schlacht von Saylor´s Creek führte. Während dieser Kampfhandlungen war Tuckers Brigade die einzige konföderierte Einheit, die nicht unter der ersten Unionsattacke einbrach. Nach dem Zurückschlagen der ersten Attacke, wurde die Brigade, welche nur 350 Mann zählte, von 6 Unionsdivisionen umzingelt. Nicht an eine Kapitulation denkend, führte Tucker eine Gegenattacke und fuhr in die 37th Massachusetts und 2th Rode Island Infantrie. Birg. Gen. T. Semoure (US), Komandeur der 3th Div, 6th Corps, berichtete: " Das konföderierte Marine Battaillon kämpfte mit verbissener Sturheit und unsere Linien, durch das Überqueren des Flusses etwas durcheinander geraten, wurden im ersten Anlauf zurückgeschlagen.". Ein Mitglied von Phillips Georgia Legion (CS), welcher in der Kampflinie direkt hinter Tuckers Brigade stand, berichtete ebenfalls: " Diese Marines kämpften wie Tiger und gegen jede Chance, bei einem Feindverhältnis von 10:1."  Letztendlich zu einer Dickung zurückgedrängt, hielt Tucker noch mehreren Attacken stand, bis er sich am Ende des Tages zu einem Waffenstillstand überreden ließ. Trotzdem konnten viele seiner Männer, incl. der Marines, entkommen und schlossen sich wieder der Armee von Nord Virginia an. Bei dieser blieben sie bis zu Lee´s Kapitulation, 3 Tage später in Appomatox court house.


Lee zog weiter nach Appomatox, wo sich die Army of Vorginia am 09. April 1865 ein letztes Mal dem Feind stellte. Trotz der zuerst mit Erfolg vorgetragenn Attacken der CS Cavallery musste Lee nach Rückmeldung über weiter aufmarschierende Corps der Unionsarmee, widerwillig Verhandlungen mit General Sherman aufnehmen. Während die Schlacht weiterging und die Konföderierten immer mehr eingekesselt wurden, gelang es einen Waffenstillstand auszuhandeln. Die meisten Offiziere stimmten Lee´s Entscheidung zu, es wurden aber auch Bedenken laut, das dies die Katitulation aller CS Truppen nach sich ziehen würde. Dem war auch so!

 

Appomatox court house Artist: Timothy H OSullivan                                                              Artist: Tom Lovell   Lee´s surrender


                                                                                                                         Die Armee von Virginia streicht die Fahnen

Als Ort der Kapitulation  wählte US Colonel Marshall das Haus von Wilmer McLean, ironischerweise derselbe Mann, der sein früheres Haus schon General P.G.T. Beauregard in der Ersten Schlacht am Bull Run, der ersten großen Schlacht des Krieges, zur Verfügung stellte. McLean war nach der Schlacht von Bull Run in eine, wie er meinte,  "sichere Gegend" gezogen.Er sagte dazu: "Der Krieg hat in meinem Vorgarten begonnen und endet in meinem Wohnzimmer."

Eine Anzahl von CS Marines kämpfte noch bis zum Mai 1865 weiter. Als ältester anwesender Offizier ergab sich Lt. D. Raney Jr. am 5. Mai mit 24 CS Marines der Co. D, als Teil der Mobile squadron. in Nanna Hubba Bluff am Tombigbee Fluss, ca. 35 Meilen stromaufwärts von Mobile. Commodore Farrand hatte am 4. Mai 1865 in Sidney,AL die Kapitulation der Alabama Navy unterzeichnet. Übergeben wurden die Schiffe CSS Nashville (II), CSS Morgan, CSS Batic, CSS Black Diamond und CSS Southern Republic und 7 weitere Schiffe, darunter die CSS Virgin. Die Lt.´s J.R.Y. Fendall und J.L. Rapier ergaben sich am selben Ort. Zur selben Zeit wurden 19 Mann der selben Co. aus Lt. Gen. Taylors Kommando, in Citronella, Alabama, gefangengenommen.

    
Lt. Gen. Taylor                       Commodore Ebenezer Farrand

     
    Lt. James R. Fendall                         Lt. D. Raney Jr.                            Lt. J.L. Rapier

 
                                          CSS Nashville                                                                                                               CSS Baltic

Als letzte konföderierte Marines (an Land) ergaben sich 14 Mann der Co. D, am 9. Mai 1865 in Meridian, Missisippi, wo sie auch entlassen wurden.

Liste der Schiffe auf denen CS Marines dienten
(aktuell werden deren Einsätze noch oben eingepflegt)

 CSS Alabama (B)
 CSS Huntress (B)
 CSS Savannah (I) (B)
 CSS Atlanta (B)
  CSS Savannah (II, ironclad) (B)
 CSS Arctic, ("B") irconclad floting battery
 CSS Indian Chief, receiving ship, later torpedos  CSS Selma (B)


 CSS Shenandoah (B)
 CSS Baltic (B)
 CSS Jamestown, (B) steamer,  renamed Thomas Jefferson  CSS Stonewall Jackson (B)
 
 
 CSS Sumter (B)
 CSS Charleston (B)
 CSS Macon (B)
 
 CSS Chickamauga (B)
 CSS McRae (B)
 CSS Tallahassee (B)
 CSS Chicora (B)
 CSS Morgan (B)
 CSS Tennessee (B)
 CSS Columbia (B)
 
 
 CSS Congress
 CSS Nashville (B)
 CSS United States (B)
  CSS North Carolina (B)
 
 CSS Dalmen, auch CSS Dalman, North Carolina, steamer
 
 CSS  Virginia (I, Merrimack) (B)
 CSS Drewrey (B) CSS Palmetto State (B)
 CSS Virginia II  (B)

 CSS Patrick Henry (B)
 
  CSS Fredericksburg (B)  

 CSS Raleigh (B)
 
 CSS Gaines (B) CSS Richmond (B)
 
  CSS Galego (B) 
 
 CSS Georgia (B)  (link zur Hebung)  CSS Sampson,( "B") tugboat, side-wheel river steamer
 

B = Bild (s.o. Einsätze) CSS = verlinkt mit weiteren Infos da (tw) kein Bild // research Confederate ships at: DANFS
                                                                                                                                                                 
Bilder von Schiffen mit CSMarines, die unter "Einsätze"  noch nicht erwähnt sind:    



CSS Georgia: ursprünglich als ironclad konzipiert, diente sie als floting battery
CSS Arctic, ironclad floting battery (ähnlich CSS Georgia und Ähnlichen)


CSS Chickamauga, from the U.S. Naval Historical Center.                                                                      


CSS Columbia (Model)


CSS Drewrey (Wrack) The wreck of a Confederate gunboat on the James River in 1865, believed to be that of CSS Drewry.

 
CSS Fredericksburg (Model)                                                                  CSS Fredericksburg (Stich)


CSS Georgia



CSS Huntress


    
CSS Jamestown/CSS Thomas Jefferson (Schwesterschiff der CSS Patrick Henry)


CSS Macon

 
CSS North Carolina (gebaut in GB konnte nicht ausgeliefert werden)                      CSS North Carolina ironclad


CSS Patrick Henry (die Schaufelräder kann man noch an der Sperre in Drewreys Bluff sehen!)


CSS Richmond

 
CSS Savannah I: sideweel steamer, gun boat              Model of Gunboat Savannah (former Everglade, future Oconee) 3/8"=1' built by Mr. William Hitchcock
                                                                                                Civil War Collection Ships of the Sea Maritime Museum, Savannah GA


CSS Savannah II (ironclad)

 
CSS Sampson: USS O.M. Pettit. There is a possibity SAMPSON may have looked something like this. or like CSS Ida



CSS Shenandoah


CSS Stonewall Jackson


CSS Sumter


CSS Tallahassee


CSS United States (diente als Geschützbatterie im hafen von Norfolk, VI)


CSS Virginia II (ironclad)